Diese detaillierte Darstellung der Mondoberfläche wurde auf eine selbstklebende Spezialfolie gedruckt, die sich am Sonnen- oder auch am Kunstlicht auflädt und dann viele Stunden lang nachleuchtet. Auch am Ende der Nacht hebt sich der Mond immer noch mit einem sanften Schimmer im Dunkeln ab. Dies hat nicht nur eine angenehm beruhigende Wirkung, es kann sogar eine wichtige Orientierungshilfe in der Dunkelheit sein. Wissenschaftlich nennt man diesen lichtspeichernden Effekt Phosphoreszenz. Er wurde erstmals 1602 von Vincentio Casciorolo am so genannten Bologneser Leuchtstein entdeckt und einige Jahrzehnte später auch am chemischen Element Phosphor, der ihm dann den Namen gab. Inzwischen kennt man zahlreiche Substanzen, die auf diese Weise nachleuchten können. In dieser Folie sind die phosphoreszierenden Pigmente luft- und wasserdicht eingebettet. Der nachtleuchtende Mond ist daher ungiftig und kinderzimmertauglich.
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