Dieses Buch eröffnet einen Raum, in dem die Psychiatrie aus einer anderen Perspektive betrachtet wird: aus der Perspektive der Frauen. Es erzählt die Geschichte und Gegenwart einer Institution, die Heilung versprach, aber oft auch die Kontrolle von Strukturen mit sich brachte, die sich als Fürsorge tarnten, und Erfahrungen, die zwischen Entmündigung, Widerstand und Ermächtigung oszillierten.Auf der Grundlage aktueller Forschung, feministischer Theorie und zahlreicher Erfahrungsberichte zeichnet das Buch ein komplexes Bild der Geschichte der Frauenpsychiatrie. Die Kapitel reichen von der Pathologisierung weiblicher Emotionalität über pharmakologische und therapeutische Ungleichheiten, Gewalt und Zwang bis hin zu neuen Perspektiven: Trauma-Informierte Versorgung, Gender-Medizin und Neurodiversität als Ansätze für eine gerechtere Psychiatrie.Ein Werk für PraktikerInnen, Studierende, AktivistInnen und alle, die wissen wollen, wie sich psychische Gesundheit, Macht und Geschlecht überschneiden und wie Heilung möglich ist, wenn wir b
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