Um die Jabrhundertwende kam die Hochspannungstechnik auf und veranlaßte die Elektrotechniker, sich messend und rechnend mit dem elektrischen Feld zu beschäftigen, so daß sie bald mit der Elektrostatik vertraut wurden. Die elektrischen Felder der Hoch spannungstecbnik können als quirl frei betrachtet und daher als Gefälle eines skalaren elektrischen Potentials dargestellt werden. Die elektrischen Felder, die entstehen, wenn das magnetische Feld schwankt oder wenn sich Körper im magnetischen Felde bewegen, sind sehr schwach im Yergleich zu den Feldern, die bei Überschlägen und Durchschlägen vorkommen. Man hat diesen schwachen Feldern bisher nicht viel Beachtung geschenkt. Und doch sind sie technisch sehr wichtig und gerade für die Starkstromtechnik. Diese Wichtig keit beruht darauf, daß die Metalle ein sehr hohes Leitvermögen 2 für elektrische Ströme haben. Bei einer Stromdichte von I A/mm beträgt die elektrische Feldstärke in Kupfer nur 20 Millivolt je Meter. Diesen quirlenden elektrischen Feldern, die sich nicht als Gefälle
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